BDSM Erfahrungsberichte

 

 

Schreibt uns Eure SM-Erfahrungen und Erlebnisse. Schreibt uns, was euch passiert ist. Wir freuen uns mit euch.
Es werden nur Texte veröffentlicht, von deren Wahrheitsgehalt wir überzeugt sind.
 

 

Das Bett terminiert
Mein Modell kenne ich seit vielen Jahren. Aber nun war sie seit einigen Wochen verhindert gewesen. Ich hatte keinen Kontakt zu ihr.
Gar kein Problem für mich. Schliesslich bin ich ein komplett ausgeprägter Dom. Ich weiss genau was ich will und wie ich es bekomme.
Ausser dieses Modell eben.
Es gibt nun einmal Situationen im Leben, die Mann schlicht und einfach nicht beinflussen kann.
Wie singt Thomas D.: "Uns trennt das Leben".
Ja...Hurra...die mageren Zeiten sind vorüber. Sie ist wieder verfügbar.
Kontakt aufgenommen...zu ihr gefahren.
Und wie ich sie vermisst habe...kann ich natürlich nicht zeigen...ich bin doch so abgeklärt und selbstsicher.
Dabei habe ich sie in Gedanken seit vielen Monaten in alle möglichen und unmöglichen Positionen gefesselt, gef...t und gesonstwast...
Angekommen - oberflächliches Blabla.
Endlich geht es los.
Ihr die Klamotten weggenommen...ab ins Schlafzimmer. Schon lange wollte ich den Hogtie trainieren.
Ihr also (nackt wie sie war) im stehen ersteinmal die arme hinter dem Rücken zusammengetüdelt. Danach auf den Bauch aufs Bett. Gentleman, der ich nuneinmal bin, habe ich ihr natürlich dabei geholfen. Mit der Handykamera einige einfache Bilder geschossen.
Der Plan stand fest: Ihre Beine noch schön eng an den Körper fesseln...noch einige Bilder...dann befreie ich ihre Beine...und dann bumse ich sie ersteinmal ordendlich durch.
Und in diesem Moment bricht das Bett komplett zusammen. Der primitive Lattenrost (Dachlatten mit Rolladenband) hatte sich verschoben, und die mittlere Stütze unter dem Bett war weggeknickt.
Mein Modell: Entspannung par excellence. Sie war samt Lattenrost und Matratze 25 cm abgestürzt. Sie lag nach wie vor auf dem Bauch auf der schräg von den Resten des Metallrahmens hängenden Matratze. Kein Gemecker-, kein Schrei kam aus ihrem Mund. Ich natürlich sofort zu ihr hin und angefangen die Fesselung zu öffnen. "Bist Du OK? Ich mache sofort auf". Ihre Antwort "jaja ist ok".
Nachdem ich sie befreit hatte, haben wir uns ersteinmal im Wohnzimmer auf die Couch gesetzt. Den Schrecken verdaut. An hirnlosen, wilden Sex war nun nicht mehr zu denken.
Später habe ich das Bett wieder zusammengesetzt und Mit Holzbalken verstärkt. Das Konstrukt habe ich alleine einer erbarmungslosen Prüfung unterzogen. Natürlich hat mein Modell zugesehen und damit dann auch wieder Vertrauen in das Bettgestell gewonnen.
Falls es der ein-, oder andere Leser nun im Kopf hat: NEIN, mein Modell war vollständig nüchtern.
Wieviel Vertrauen und Hingabe gehört dazu, solch einen Sturz gefesselt ohne einen Ton hinzunehmen? Respekt !
Mit einer Verzögerung von etwa einer Stunde komplett neu angefangen. Und diesmal ging mein Plan auf.