FAQ von Kink.one

 

 

Hier findest du Fragen und Antworten zu den unterschiedlichen Themenbereichen.

Möchtest du weitere Informationen oder hast du Fragen dazu, dann schreibe uns über das Kontaktformular.

 


 

Allgemein

 

Warum haben Sie den Zirkel gegründet?

Uns war das Verhalten einiger Personen zu wider, auf öffentlichen Veranstaltungen haben Gaffer versucht, unsere Sklavinnen, unser Eigentum anzugrabschen. Was sich einfach nicht gehört. Aber wir wollten auch einen privaten und exklusiven Platz erschaffen. Ein Platz, wo wir unsere Träume und Neigungen in einem kleinen Kreis völlig frei nach unseren Vorstellungen und Gefühlen, aber auch Regeln frei ausleben können.

 

Warum haben Sie eigene Regeln aufgestellt, ist das nicht Schubladendenken?

Das hat nichts mit Schubladendenken zu tun. Jeder lebt seine Neigung, seine Fetische frei nach Lust und Laune aus. 

Wir haben uns selber Regeln auferlegt, um eine einheitliche Struktur zu erschaffen und um vor allem Sklaven/Sklavinnen einen "sicheren" Bereich zu geben. Wir klären über Gefahren auf, die bei BDSM immer gegenwärtig sind, was gerade auch für Anfänger extrem wichtig ist.

Wir sind für klare Verhältnisse von Anfang an. Darum sind Regeln und Verträge wichtig, damit nicht später einer sagen kann, er/sie hat es nicht gewusst. Unser Vorgehen beugt Missverständnisse vor und somit auch falsche Vorstellungen...

 

Planen Sie auch Sessions so genau im Voraus?

Nein, wir sind keine "Spieler" die sich vorher Szenarien genauestens ausdenken.

Wir agieren überwiegend spontan, aus dem Gefühl heraus, nach dem Verhalten der Sklavin/Sklaven.

In der Zirkel Gemeinschaft sprechen wir natürlich auch über die verschiedene Möglichkeiten von Fixierungen, Bestrafungen, Aufgaben. Planen auch mal zusammen grobe Rape Szenarien, aber wir planen keine Einzelheiten, die ergeben sich aus dem Verhalten der Sklavin/Sklaven von selbst.

 

Wie agieren Sie mit der Sklavin/Sklaven?

Hm, dass hat viel mit Energie und Gefühlen zu tun, dass kann man schwer beschreiben, man muss es erleben.

Wir leben und kosten den Moment aus, es herrscht dabei eine gewisse Spannung und Kribbeln.

Ich (Kyral) liebe es die Geilheit der Sklavin riechen zu können. Ihre Erwartungen, ihre Angst, ihr Verlangen in ihren Augen zu spüren...

 

Verwenden Sie immer Hilfsmittel um eine Sklavin/Sklaven zu erziehen oder auszubilden?

Eher weniger, vieles geschieht auf der Psychoebene. Es spielt sich alles voranging im Kopf ab, auch das Körperliche. Mir (Kyral) macht es unheimlich Spaß eine Sklavin, alleine durch meine Worte körperlich zum Beben zu bringen, ohne sie überhaupt zu berühren feucht werden zu lassen. Worte können Angst, aber auch Vertrauen bringen. Ich manipuliere sehr gerne, bringe Verzweiflung, aber auch Hoffnung. Alles ist Möglich.

Das passende Equipment wird dann eingesetzt, wenn es gebraucht wird.

 

Wie definieren Sie das Wort Sklavin/Sklave?

Natürlich ist ein Sklave bzw. eine Sklavin auch ein Mensch den man mit Respekt behandelt. Desto trotz schätzen wir die Werte einer Sklavin so wie in Zeiten des Mittelalters und nach Gor. Sklaven sind einfach Mittel zum Zweck, wir nutzen sie als Arbeits-, Dienst-, Folter- und Sexsklaven/-innen, um unsere Bedürfnisse frei und einvernehmlich, an ihnen auszuleben. Das Wort Sklavin/Sklave beschreibt eindeutig was sie nur noch sind. In ihrer Funktion als Sklavin/Sklave verlieren sie natürlich all ihrer Rechte und stehen in der Rangordnung an letzter Stelle. Sie werden auch gerne als Objekte bezeichnet, weil sie nur noch ein Gegenstand, unser Eigentum sind, mit dem wir machen können was wir wollen. Selbstverständlich nur einvernehmlich und in einem gewissen zuvor abgesprochenen Rahmen. 

 

Was halten Sie von dem Wort Tabulos?

Wer sagt das er oder sie Tabulos sei, ist in unseren Augen hier völlig fehl am Platz. Der oder die jenige hat sich zu diesem Thema überhaupt keine Gedanken gemacht. Alleine der Hintergrund, der zu Recht ungesetzlichen Sachen, wie z.B. Gewalttaten, Verstümmelungen etc. gibt es Tabulos nicht. PUNKT. 

 

 

Was ist Gor ?
Gor ist der Titel einer Reihe von Büchern des amerikanischen Schriftstellers John Norman. Seit Ende der 1960 ´er sind es bis heute 33 Bücher.
Norman beschreibt eine Welt gegenüber der Erde hinter der Sonne. Die Gegenerde. Flora und Fauna dort sind der der Erde ähnlich, aber nicht gleich. Der größte Unterschied sind wohl die riesigen Raubvögel, welche dort neben sportlichen Wettstreiten und zur Kriegsführung auch zum Transport verwendet werden.
Auf Gor gibt es nahezu keine Elektronik und nur sehr wenig Mechanik.
Die Menschen leben in Kasten. Die höchste ist die der Krieger- die unterste die der Bauern.
Frauen sind Eigentum von Männern. Meistens sind sie versklavt.
Sklavinnen (auf Gor "Kajira" genannt) sind weniger wert, als das niedrigste Tier. Trotzdem legen ihre Besitzer immer sehr viel Wert auf eine Artgerechte Ausbildung der Kajira, um ihren Wert auf dem Markt zu steigern.
Norman macht in seinen Büchern keine Vorschriften-, sondern lässt dem Leser viele Freiheiten. So kommt es, dass viele Leser "ein Leben nach Gor-Regeln" sehr unterschiedlich interpretieren.
Für uns im Kink-one-Zirkel bedeutet Leben nach Gor:

Männer
- ein Mann ein Wort. Wenn wir eine Zusage machen, halten wir diese immer auch ein. Darauf ist Verlass.
- Durchsetzungsfähigkeit. Die männlichen Zirkelmitglieder wissen was sie wollen und bekommen es auch.
- Aufrichtigkeit. Wer lügt, hat in unserem Zirkel nichts verloren. Wir lassen uns auch nicht von der Industrie mit technischen Spielzeugen verführen.
- Kümmern sich um die Kajira. Alleine schon nur um ihren Wert zu steigern. Ggf. eine Ausbildung, Sport und gesunde Ernährung tragen dazu bei.

Das sind Werte, die selbstverständlich sein sollten, aber in unserer kommerzialisierten, oberflächlich gewordenen Welt abhanden gekommen sind.
Wir halten die alten Werte am Leben.

Frauen
- sind Zirkeleigentum. Es wird niemals zu Streitigkeiten unter den Aktiven kommen, weil die Kajira allen zur Verfügung stehen.
- dienen den Herren. Selbstverständlich werden auch ihre Träume und Wünsche erfüllt. Aber wann und unter welchen Umständen entscheidet die Herrschaft.
- hören auf die Herrschaft. Und nicht auf die Hirnwäsche der Industrie.

 


 

Bestrafung

 

Welche Peitschen verwenden Sie?

Peitschen sind wirklich ein schönes Thema. Mit den Jahren haben wir natürlich schon viele verschiedenen Peitschen zwischen unseren Fingern gehabt. Wir verwenden gerne Lederpeitschen, darum gehen wir hierauf auch etwas genauer ein. Es gibt sehr große Unterschiede in der Qualität. Die Meisten unserer günstigen Lederpeitschen sind bereits im Mülleimer gelandet. Nicht weil sie kaputt waren, sondern wegen der schlechten Verarbeitung, nicht ausbalanciert und vor allem wegen dem harten kantigen Leder, dass auch schon mal die Haut des passiven aufplatzen lässt. Als aktiver haben wir natürlich die Verantwortung gegenüber des uns anvertrauenden passiven und müssen unseres Equipments stets mit bedacht auswählen. Aus diesen Gründen verwenden wir nur noch hochwertige und per Handarbeit hergestellte Peitschen. Bei einer Neun-Schwänzigen zum Beispiel kommt es auch auf die spezielle Flechtungstechnik an, damit sich an den Enden der Tails keine Knoten befinden. Das weiche Glattleder hinterlässt einen schönen Schmerz ohne die Haut stark mechanisch anzugreifen und ist somit optimal für lange Peitsch-Sessions. Diese Peitschen haben einen schönen handlichen Griff und sind beim Schlagen sehr gut ausbalanciert, dies erhöht natürlich die Treffergenauigkeit erheblich. 

 

Gibt es Unterschiede bei Klammern?

Natürlich gibt es Unterschiede. Ersten für was man diese Klammern verwenden möchte, z.B. für die Nippel, Schamlippen oder auf der Haut. Zweitens die Bauart und Stärke der Klammern selbst. Wir verwenden gerne diese sogenannten "Clover Clamps", die sich bei Zug weiter zu ziehen und universell einsetzbar sind. Diese Klammern haben einen kleinen runden PVC Kopf mit kleinen Noppen dran, dass ist wichtig wenn man diese Klammern an den Schamlippen anbringt. In diesem Feuchtgebiet würden herkömmliche Klammern (mit glatter schwarzer PVC Beschichtung) eher abrutschen. Für die Schamlippen verwenden wir auch noch eine weitere spezielle Klammer. Diese hat eine U-Form und verteilt die Kraft des Druckes gleichmäßig. Durch diesen starken Druck auf den ca. 1 cm großen runden Köpfen, hält diese Klammer sehr gut an Ort und Stelle. Man kann auch Piercingzangen als Klammern verwenden, diese rasten in kleinen Schritten ein und somit kann man den Druck gut erhöhen. Ähnlich sind Schraubklemmen die man auch individuell anpassen kann. Diese sind gut für die Nippel sowie für die Schamlippen einsetzbar. Für die Haut verwenden wir kleine Plastik- oder Edelstahlklammern die eine rutschfeste Oberfläche besitzen. Diese Klammern kann man mit einer Peitsche runter schlagen oder alle zusammen gebunden mit einen dünnen Seil von der Haut runter reißen. Es gibt natürlich noch sehr viel mehr unterschiedliche Klammern, die wir hier nicht aufgeführt haben. Unser Tipp, einfach mit bedacht ausprobieren, dafür gibt es ja passive :) Und wenn er/sie meckert, einfach paar Gewichte an den Klammern hängen oder mit Seilen irgendwo straff dran befestigen, dann darf er/sie auch mal jammern. 

 

Nutzen Sie auch Reizstrom zum bestrafen? !!!

Aber selbstverständlich, dies kann man durchaus vielfältig einsetzen. Vom leichten Kribbeln, was auch sehr anregend sein kann, bis hin zu stufenlos einstellbaren leichten, mittleren, starken oder auch unerträglichen Schmerzen. Es gibt zwei unterschiedliche Arten von Reizstromgeräten.

Erstens gibt es Geräte wo man verschiedene verkabelte Elektroden anschließen kann. Z.B. Klebeelektroden, Klammern oder auch einführbare ein-/zweipolige Elektroden, wie Anal- und Vaginalplugs. Generell benötigt man für Reizstrom immer zwei Elektroden, einen minus und einen plus Pol, dazwischen fließt der Strom. Reizstromgeräte besitzen nur eine sehr sehr geringe Stromstärke (Ampere). Darum ist es auch nicht mit unserem 230V Hausstrom zu vergleichen, dass häufig bei Berührung tödlich enden kann. Aus diesem Grund darf man nur batteriebetriebene und zugelassene Reizstromgeräte verwenden. Ob es kribbelt oder schmerzt hängt von der einstellbaren Spannung (Volt) ab. Einige dieser Reizstromgeräte haben neben der manuellen Einstellungsmöglichkeit auch Programme die automatisch zwischen schnellen und langsamen Kribbeln hin und her schalten, sowie es mal für Sekunden unterbrechen oder in verschieden Stärken wiedergeben. Dies ist natürlich von den eingesetzten Geräten her unterschiedlich.

Zweitens benutzen wir auch eine Art von Elektroschockern. Elektroschocker haben eine sehr hohe Spannung bis zu 650.000 Volt, dass einen Angreifer schnell, aber nur für einen kurzen Zeitraum außer Gefecht setzt. Diese Elektroschocker, welche zu Verteidigungszwecke dienen, setzen wir nicht ein. Wir verwenden z.B. einen kleinen Reizstromstab (40 cm lang), der ca. 1.000 Volt Spannung an den 0,5 cm auseinander liegenden Spitzen abgibt. Bei einem kurzen Kontakt mit der Haut, wird die Spannung nur Oberflächig abgegeben, darum knallt und funkt es heftig. Bei längerem Kontakt, geht die Spannung unter die Haut und es schmerzt kurzzeitig stark. Wir verwenden auch hin und wieder einen sogenannten "Viehtreiber" der mit 6.000 Volt schon um einiges stärker als der Reizstromstab ist. Die großen Spitzen liegen hier 5 cm weit auseinander. Dieser Viehtreiber schmerzt schön heftig. Alleine schon der Anblick oder eine Drohung den Viehtreiber einzusetzen genügt, damit die passiven ihre Aufgaben ohne Widerworte ausführen.

 

HINWEIS: Reizstrom nur einvernehmlich und bei gesunden Menschen einsetzen. Der Strom darf niemals über das Herz laufen, zum Beispiel nicht eine Elektrode an die linke und die andere Elektrode an die Rechte Hand. Auch nicht wie schon einige male auf Bildern gesehen, je eine Elektrode an die rechte und linke Brustwarze. Das kann tödlich enden. Der Abstand zwischen den Elektroden darf nicht zu groß sein. Bitte beachtet die Bedienungsanleitung der jeweiligen Hersteller von Reizstromgeräten.

Aus Sicherheitsgründen verwenden wir Reizstrom hauptsächlich nur unterhalb der Gürtellinie, vornehmlich zwischen den Schenkeln.

 

Was benutzen Sie noch zum bestrafen?

Wir nutzen gerne die Macht der Worte. Gerade diese Psychische Ebene ist sehr stark und wirkungsvoll, da sich alles vorrangig im Kopf abspielt. Alleine schon eine Androhung einer Bestrafung wirkt sich auf den passiven aus, weil sie es genau wissen, dass wir auf Worte auch Taten folgen lassen, wenn unseren Anweisungen nicht unverzüglich folge geleistet wird. Wichtig ist es auch nicht nachlässig zu sein, sondern immer Konsequent, dass angedrohte umzusetzen. Andernfalls verlieren wir, die aktiven, an Glaubwürdigkeit. 

Eine Bestrafung kann auch einfach nur in einer Ecke still stehen zu müssen sein. Hört sich im ersten Moment sehr leicht an, aber jede Bewegung würde mit dem Viehtreiber bestraft werden. Alleine durch die Erinnerung des heftigen Schmerzes welches der Viehtreiber auslöst, lässt den passiven an Ort und Stelle erstarren. Was aber über einen längeren Zeitraum sehr schwierig wird und mit diesem Bewusstsein noch mehr Druck auf die Psyche des passiven ausübt. Gerade weil dieser den Zeitraum nicht abschätzen kann. Wenn er nur einmal kurz zuckt, würde er unverzüglich mit dem heftigen Schmerz bestraft werden, was durch den ausgelösten Elektroschock sämtliche Muskeln kurzzeitig unkontrolliert zucken lässt. Und er müsste dann sofort wieder still stehen, als Hilfe zählt der aktive drei, zwei, eins bis der passive wieder erstarren muss. Nach der Zahl eins, würde sonst jedes Zucken/Bewegen des passiven, wieder bestraft werden. Durch diese Vorgehensweise wird erheblicher Druck auf dem passiven ausgeübt, was alles mit "nur" still stehen bleiben angefangen hatte.

 

Wir setzen gerne indirekte Bestrafungen ein. Als Beispiel, wir fesseln den passiven in der Hogtie Stellung (auf dem Bauch liegend, mit angewinkelten Beinen, woran die Hände auf dem Rücken mit der Stahlfessel fixiert werden). Es ist eine schmerzfreie Fesslung, Anfangs. Die Zeit spielt aber für uns und gegen den passiven. Diese Fesselung wird mit der Zeit sehr unbequem und schmerzhaft. Den Zeitraum, also die länge der Bestrafung und somit auch der Schmerz selbst, wird einzig von uns bestimmt. Um den Schmerzpegel weiter zu erhöhen, setzen wir zusätzlich weitere Hilfsmittel wie Peitschen und/oder Reizstrom ein. 

Eine weitere, aber körperliche schmerzfreie Bestrafung wäre es, den passiven einfach weiter im Bett liegend fixiert zu lassen. Wir können schönen Psychischen Druck aufbauen, indem wir den passiven im unklaren lassen, wann und ob wir ihn wieder frei lassen. Auch hier spielt die Zeit mit uns und gegen den passiven. 

 

Uns gefällt es auch den passiven einfach mal in einem Käfig einzusperren. Nach einiger Zeit wird es ungemütlich, da er/sie sich in dem kleinen Käfig nicht ausstrecken kann und bettelt um wieder frei gelassen zu werden. Das Betteln lässt uns kalt, denn nur wir stellen hier die Bedingungen auf. Der passive wird nur aus dem Käfig gelassen, wenn ihm zuvor, also noch im Käfig Handschellen auf dem Rücken angelegt wurden. Aber dann bestimmen wir die Zeit, wann er/sie überhaupt aus dem Käfig darf. Wenn weiter gebettelt oder rum gemeckert wird, bleibt der Käfig auch weiterhin verschlossen. Es ist alles einzig vom Verhalten des passiven abhängig und wir setzen nur die aufgestellten Regeln konsequent um. 

 

Ach, es gibt so viele herrliche Bestrafungs-Möglichkeiten. Die Selbstbestrafung zum Beispiel.

Der passive wird im Stehen mit den Händen an ein X fixiert. Die Füße werden nur an einer Spreizstange, von 80 cm Breite, an den jeweiligen Enden gefesselt. An den Schamlippen kommen Clover Clamps (die sich bei Zug weiter zu ziehen), diese werden mit einem Seil in der Mitte von der Spreizstange straff verbunden. So straff, dass der passive gezwungen wird in einer leicht knienden Haltung zu verweilen. Diese Haltung kann der passive nicht lange aufrecht erhalten. Immer wenn er sich bewegt und versucht eine gerade Haltung einzunehmen erhöht er selbst den Druck, sowie den Zug auf den Klammen, so das er von selbst wieder in die leicht knienden Haltung zurückkehrt. 

 

Wir nutzen auch eine schöne Haltungsposition um den passiven zugleich fluchen und betteln zu lassen. 

Der passive wird dazu auf eine Fesselliege fixiert. Die Beine bleiben frei, nur die Füße werden mit einem Seil zusammen geschnürt. Das Seil läuft weiter über eine Rolle an der Decke, die über eine zweite Rolle runter, bis direkt über den Brustwarzen führt. Daran werden Clover Clamps (wie schon bekannt, ziehen diese sich bei Zug weiter zu) befestigt. Das Seil wird so gespannt, bis die Füße ca. 20 cm über der Liege schweben. Das Grinsen des passiven vergeht dann sehr schnell, wenn die Kraft in den Beinen nach lässt. Wie immer ist die Zeit nur auf unserer Seite. Es dauert auch gar nicht lange bis der passive anfängt uns anzuflehen die Klammern wieder zu lösen, da der Zug darauf immer stärker wird. Das einzigste was der passive von uns erhält, ist natürlich unser breites Grinsen. Sobald der passive merkt in welcher ausweglosen Situation er steckt, flucht er, was dann aber wieder in erbärmliches betteln umschlägt. Ein hin und her der Gefühle. Es ist einfach nur herrliche das mit anzusehen.       

 

 


 

Das richtige Equipment

 

Warum benutzen Sie keine Karabinerhaken? !!!

Weil wir Karabinerhaken um Fesseln (Leder-Manschetten etc.) zu befestigen, viel zu unsicher und gefährlich halten. Bei unseren Sessions, hängen sich die Sklaven/Sklavinnen so richtig in die Fesseln und lassen ihren Gefühlen freien Lauf. Sie winden sich regelrecht in den Fesseln und genau darin liegt das Problem mit den Karabinerhaken. Auch die hochwertigen, aus dem Bootsbereich (Edelstahl) können durch rum zappeln  aufgehen. Das haben wir bereits mehrfach, auch bei anderen auf Partys miterleben müssen. Richtig gefährlich wird es, wenn die Fesseln an den Händen am z.B. Andreaskreuz, einer gefesselte Person, aufgehen und sie dann Kopfüber nach vorne stürzt, weil die Beine weiterhin gespreizt am X fest hängen.

Es kann aber auch genau das Gegenteil passieren, dass sich die Karabinerhaken in Ketten etc. verkeilen und dann nur noch schwer zu öffnen sind. Falls eine Person die im stehen irgendwo mit Karabinerhaken dran gefesselt ist, ohnmächtig wird, ist Zug auf dem Karabinerhaken und man muss die Person erst etwas anheben um überhaupt den Karabinerhaken öffnen zu können. Ein hochwertiger und stabiler Panikhaken, der sich auch unter Zug öffnen lässt, wäre da die sichere Lösung.

Wir verwenden Schäkel oder stabile und hochwertige gleichschließende Vorhängeschlösser. Der Vorteil bei den gleichschließenden Vorhängeschlösser ist, dass sie sich alle mit dem selben Schlüssel öffnen lassen,  dass sie sich nicht in Ketten verkeilen können, dadurch schneller und sicherer zu öffnen sind und sich vor allem die gefesselte Person nicht selbst befreien kann.

Zur Info: Wir verwenden abschließbare Leder-Manschetten, sogenannte Human Restraints (8cm breit, aus dickem Leder, innen weich gepolstert), die auch bei hängenden Fesselung nicht die Blutzufuhr abschnüren und unter Zug auch leicht zu öffnen sind.

Aus Sicherheitsgründen haben wir immer einen Zweitschlüssel und einen passsenden Bolzenschneider zur Hand.

 

Zweiter Punkt ist auch nicht ganz unerheblich, dass sich eine gefesselte Person oft selbst, aus der Fesselung mit Karabinerhaken befreien kann. In unseren Augen bedeutet ausgeliefert zu sein, auch wirklich ausgeliefert zu sein und nicht sich dann selbst jederzeit befreien zu können. Kopfkino spielt hierbei eine wichtige Rolle.

 

Welche Unterschiede gibt es bei Handschellen?

Handschellen von Smith & Wesson

Smith & Wesson Hand- und Fußfesseln

Handschellen von ASP

ASP Handschellen mit Kette und Gelenk


 

Wir empfehlen keine billig Handschellen zu verwenden. Ab ca. 20€ bekommt man schon gute Handschellen (Kette) aus Edelstahl, mit Double Lock, diese haben allerdings keine abgerundeten Kanten. Wir verwenden hauptsächlich ASP und Smith & Wesson Handschellen (Kette und Gelenk) aus  den USA, in der Preisklasse von ca. 50€-80€. Diese haben innen abgerundete Kanten und schneiden somit nicht so stark ein wie die einfachen Handschellen. Fußschellen verwenden wir auch von Smith & Wesson. Wichtig ist das gleich nach dem anlegen der Hand und/oder Fußschellen die zweite Sicherung, Double Lock aktiviert wird. Die Handschellen dürfen nicht zu locker sitzen, aber auch nicht zu fest, es sollte noch etwas Luft (ca. 2-3mm) zwischen Handgelenk und Schelle geben. Es ist auch darauf zu achten, dass die Handgelenke nach einiger Zeit etwas anschwellen können und dann die Handschellen wieder einschneiden. Mit dem gesetzten Double Lock, können sich die Handschellen nicht weiter zuziehen, z.B. wenn die gefesselte Person sich irgendwo anlehnt, sich darauf legt oder rumzappelt. Handschellen sind nur für "kurze" Fixierungen gedacht und nicht als Langzeitfesselung oder über Nacht.

 

Welche Leder Manschetten verwenden Sie zum fesseln?

Human Restraints
Leather Human Restraints

 

Wir verwenden sogenannte Human Restraints Leder Fesseln. Diese authentischen Leder Fesseln kommen aus den USA und werden noch Heute dort in Gefängnissen, Kliniken eingesetzt. Diese Leder Manschetten haben einige wichtige Vorteile gegenüber den häufig in der BDSM Szene eingesetzten Fesseln. Diese Human Restraints bestehen aus zwei unterschiedlichen Ledermaterialien. Außen aus sehr dicken, steifen und robustem Leder, Innen aus sehr weichem und gepolstertem Leder, dass bis über den Rand hinaus geht. Ein wichtiger Unterschied ist auch das keine herkömmliche Schließe verwendet wird, sondern ein sehr breiter und abschließbarer Verschluss. Dadurch können diese Fesseln nicht verrutschen, wenn sich der passive darin windet. Herkömmliche Leder Manschetten verrutschen leicht und können Adern abdrücken, wodurch die Glieder einschlafen oder sogar taub werden können. Die Human Restraints Fesseln sind auch gut für eine Langzeitfixierung geeignet. Das weiche Leder, welches direkt auf der Haut aufliegt drückt keine Adern ab und durch die Breite von 8 cm, sind diese Fesseln für den passiven auch für längere Zeit gut tragbar.  Wir haben diese Fesseln in unterschiedlichen Ausführungen für die Hände, Füße, Oberarme und den Hals. Die Halsfessel hält den Kopf des passiven durch die Breite von 8 cm und dem steifen Leder immer schön aufrecht nach oben.

Was muss man bei Knebel beachten?  !!!

BDSM Knebel und Ballknebel

 

Wenn man eine gefesselte Person knebelt, muss man einiges  beachten. Man trägt die Volle Verantwortung für diese Person. Man darf eine gefesselte Person nie alleine lassen, auch nicht nur mal kurz, besonders nicht wenn sie geknebelt ist. Es droht Erstickungsgefahr, die zum Tod führen kann. Das geht in Sekunden nicht Minuten, da kann schon einmal kurz Kaffee aus der Küche holen, tödlich für den Partner sein. Das kann auch erfahrene Personen passieren, die jahrelang nie Probleme mit Knebeln hatten. Es kann jeden treffen, dass plötzlich ein Würge Reitz auftritt und man erbricht. Durch den Knebel kann das Erbrochene nicht abfließen und wird eingeatmet, somit ist die Atmung blockiert. Man muss dann sofort den Notarzt verständigen, die Person unverzüglich entfesseln und in die stabile Seitenlage bringen damit das Erbrochene abfließen kann, wenn es dann nicht schon zu spät ist.

Wenn man die Sicherheitsvorkehrungen beachtet, sind Knebel schon eine feine Sache. Meistens werden Ballknebel verwendet, die gibt es in verschiedene Größen, passend für alle frechen Sklaven-, und Sklavinnenmünder. Wir verwenden auch Spider oder Rohrknebel, die halten den Mund schön offen, für Sperma, NS etc. Strafen. Für Deep Throat Übungen verwenden wir Dildoknebel in verschiedenen Längen. (Achtung der Würge Reitz kann dabei schnell eintreten) Wir knebeln auch gerne ganz einfach mit einem Schal und stecken aber zuvor eine gebrauchte Socke oder Slip in den Mund. Das findet ihr eklig? Nein, aber nicht für den aktiven :)

 

Was ist eine Deprivationsmaske? !!!

BDSM Ledermaske und Deprivationsmaske

 

Eine Deprivationsmaske dient dazu den passiven die Sinne wie das Sehen, Gehör und die Sprachmöglichkeit zu rauben. Diese Maske ist mit sehr großer Vorsicht zu genießen, da einige passive bereits beim aufsetzen Panikattacken bekommen könnten.

Eine Deprivationsmaske ist eine, bis auf ein kleines Atemloch, voll geschlossene Ledermaske, die im Augen, Mund und Ohr Bereich zusätzlich gepolstert ist. 

Diese Maske wird mit der Schnürung am Hinterkopf fest verschlossen, so das der Kopf vom Leder eng umschlungen wird. Drei weitere Lederriemen erhöhen das Gefühl der Enge. Ein Riemen geht einmal um den Kopf über den Augenbereich rum, eine weitere vom Kinn bis über den Kopf, somit kann der passive nicht mehr sein Mund zum reden öffnen. Der letzte Riemen verschließt den Halsbereich, woran sich mehrere D-Ringe, für weitere Fixierungsmöglichkeiten, befinden. Alle drei Lederriemen können zusätzlich mit kleinen Vorhängeschlössern gesichert werden, so dass der passive auch ungefesselt sich der Macht der Maske nicht entziehen kann.

ACHTUNG: Einen passiven nie unbeaufsichtigt lassen. Es droht Verletzungsgefahr bis hin zum ersticken.

 

 

Was ist eine Segufix* Bettfixierung?

Black Segufix
Schwarzes Segufix

Bilder zeigen die Hand- und Fußfixierung. Zusätzlich haben wir noch eine Fixierung für die Oberschenkel, Oberkörper und Kopf.

 

Diese Bettfixierung wurde speziell für Kliniken entwickelt um Patienten auch über einen längeren Zeitraum sicher an ein Bett zu fixieren. Wir verwenden diese Bettfixierung natürlich für unsere passiven, um sie absolut sicher und wehrlos zu fixieren.

Dieses Bettfixierungssystem ist durch die individuelle Anpassung der Fesseln und durch die eingesetzten Magnetschlösser absolut ausbruchsicher. Alle Gurte/Fesseln bestehen aus Hochfesten Baumwollgemisch bzw. Nylon und werden direkt am Bett befestigt, sodas der passive auch keine Möglichkeit hat aufzustehen.

Unser Bettfixierungssystem ist eine Sonderanfertigung in schwarz (Standard ist naturweiß) und besteht aus den Fuß-, Oberschenkel-, Hand-, Oberkörper und Kopffessel. Zusätzlich werden die Hand-, Oberschenkel- und Beinfesseln mit je einem zusätzlichen Riemen gesichert. Der passive hat so gefesselt kaum Möglichkeiten sich hin und her zu bewegen. Für diese Fixierung verwenden wir über 20 Magnetschlösser. Die Magnetschlösser lassen sich nur mit einem speziellen Magnetschlüssel öffnen. 

*Segufix ist ein eingetragener Markenname der Firma Segufix Bandagen Das Humane System GmbH & Co. KG

Wie wird Segufix* angelegt?

Segufix mit Magnetschlössern
Segufix

Die weiche Polsterung wird eng an der Haut anliegend vorab mit einem Klettverschluss fixiert. Dann wird das angenähte Band durch einen D-Ring wieder zurück geführt und der Stift vom Sockel des Schlosses in ein passende Ring Öse gesteckt. Zum Verschließen wird der schwarze Verschlusskopf auf den Sockel gesteckt. Zum verschließen wird kein Schlüssel benötigt.

Der richtige Verschluss und die eingestellte Größe müssen je Manschette überprüft werden.

 

Magnetschloss öffnen

Zum Öffnen der Magnetschlösser, wird der rote Segufix Magnetschlüssel benötigt.

Mit der einen Hand die Bandagen um das Magnetschloss herunter drücken und mit der anderen Hand, zwei bis drei Finger um den roten Magnetschlüssel halten, so das die Fingerkuppen etwas überstehen. Dann auf die schwarze Kappe, mit etwas Druck drücken. Danach den Schlüssel mit der schwarzen Kappe vom Sockel entfernen.

 

HINWEIS: Pro Magnetschloss dürfen nicht mehr als 3 Bandagen verschlossen werden. Sonst kann das Magnetschloss nicht mehr richtig geöffnet werden. Die Magnetschlösser dürfen keinen Flüssigkeiten ausgesetzt werden.

Eine gute Ergänzung zur Bettfixierung wäre doch auch eine Zwangsjacke?

Schwarze Zwangsjacke
Zwangsjacke

Klar, ist es auch. Bestens geeignet für Unterwegs im Auto etc. Wir möchten natürlich unsere passiven auch Unterwegs gut gekleidet und vor allem perfekt gesichert wissen.

Unsere kuschelige Zwangsjacke ist natürlich auch schwarz und aus doppelagigem Leinen gefertigt. Somit ist sie eine dicke und schwere Zwangsjacke. Unser Augenmerk liegt auf perfekte Sicherheit. Zusätzlich sind an den geschlossenen Ärmel Riemen angebracht, diese verhindern das der passive die Hände/Arme aus den Ärmel ziehen kann. Eine weitere Sicherung ist ein rundherum laufender Riemen der die  Bewegungsfreiheit der Arme weiter einschränkt und somit Ausbruchsversuche unmöglich macht. Diese Zwangsjacke hat ein Halsband, viele D-Ringe für weitere Fixierungen und ist somit auch gut für Hängebondage geeignet. Im Schritt wird diese Zwangsjacke mit zwei getrennten Riemen fixiert. Alle 11 Schließen befinden sich, sicher vom Zugriff des passiven, auf dem Rücken. Um den passiven die Sinne zu rauben, verwenden wir die Zwangsjacke in Kombination mit der Deprivatisierungsmaske. Das sieht nicht nur gut aus, es ist auch sehr effektiv.

 

 

 

 

 

!!! - Hohes Verletzungsrisiko

 

!!! - Kann tödlich enden

 

 

HINWEIS: Alles hier beschriebene geschieht selbstverständlich einvernehmlich durch Zustimmung des aktiven und passiven. Bitte beachtet alle Sicherheitsvorkehrungen beim BDSM. Unsere Berichte/Texte beziehen sich auf unseren eigenen Erfahrungen, dies hier ist eine reine Informationsseite ohne Gewähr auf Richtig- oder Vollständigkeit. Jeder ist selbst für die Sicherheit aller beteiligten Personen verantwortlich, daher haften wir auch nicht für Gesundheitsschäden oder Tod.